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7. Tour mit der Veroniek! - Oktober 2016

Samstag endlich wieder bei Klompmaker. Nur noch umpacken vom Auto ins Schiff. Wir haben mal wieder alles dabei, um aus der guten Grundausstattung eine perfekte Ausstattung zu machen.
Leider ist noch Nebel, so dass wir uns etwas in Geduld üben müssen. Aber es wird besser. 10:00 Uhr es geht los. Das erste Ziel ist Hindeloopen. Vorbei an Bolsward und über Makkum raus auf das IJsselmeer. Wenn am Anfang die Sicht noch bei vielleicht 200 bis 300 m liegt, wird es immer besser. Die Sonne kommt durch und schluckt den Nebel. Und wieder beginnt eine hoffentlich schöne Woche mit Boot und Freunden. Es ist nicht viel los und doch sieht man immer wieder Gleichgesinnte, die den gleichen Freuden frönen wie wir. Wasser, Boot, Freunde und viel Entspannung. Kurz hinter Bolsward kommt die erste (Zwangs) Pause. Die Bücken haben zu. Nur das der Brückenwärter vergessen hat, die 2 roten Lichter anzumachen. J Unser Koch hat das Mittagessen vorbereitet. Frikadellen. Das ist Kult seit Beginn. Mittlerweile scheint die Sonne von einem wolkenfreien Himmel. Es war urgemütlich und warm. Der nächste Zwischenpunkt und Halt sollte Makkum sein. Jedoch hat sich Makkum mal wieder gegen uns verschworen und deutlich gesagt: „Euch will ich nicht“. Überall blauer Himmel nur über uns in Makkum eine dunkle Wolke, die alles ungemütlich machte. So schon wie vor einigen Jahren. Das war so viel Wind und Regen, das ein Liegen schon ungemütlich war. Dafür gab es dieses Jahr wenigstens Strom, der damals auch noch nicht da war. Also nur durchfahren und richtig nach Hindeloopen. Und ja, 3 Minuten hinter der Schleuse von Makkum zum IJsselmeer schien die Sonne wieder. Auch mit dem Liegeplatz in Hindelopen hatten wir viel Glück. Im Hafen mit kurzen Wegen zur Stadt, statt in der Marina mit langen Wegen. Nach unserem obligatorischen Anlegebier sind wir durch den Ort. Ein sehr schöner kleiner Ort, der zu Fuß gut zu erkunden ist. Mit den vielen kleinen Highlights an den Gebäuden und in den Straßen macht es viel Spaß zu laufen und zu erkunden, bevor man in einer kleinen und schönen Kneipe einkehrt. Danach wieder an Bord um als Selbstversorger bei einem Sternemenü den Abend ausklingen zu lassen.

Sonntag 8:30 Uhr die erste Nacht ist vorbei. Ein lecker lekker Frühstück wartet auf uns. Die Sicht ist perfekt. Der Himmel weiß noch nicht, was er will. Eine Seite blau die andere weiß mit Wolken. Und wir an der Grenze. Das heutige Ziel ist Hoorn. Gegen 10:00 Uhr machen wir uns auf den Weg. Die Welle (welche Welle) war so klein und kam von vorne, so dass wir direkten Kurs steuern konnten ohne darauf Rücksicht nehmen zu müssen. Gegen 11:00 Uhr wusste auch der Himmel, was er wollte. Sonne pur ohne Makkum Wolke. In Enkhuizen mussten wir uns beeilen, um noch die Schleuse zu bekommen. So schnell waren wir noch nie dadurch. Rein, Tor zu und festmachen war eins und gleich wieder raus. Die eigentlich nicht vorhandene Welle auf dem Ijsselmeer wurde von der Welle auf dem Markermeer noch unterboten. Kurz vor spiegelglatt mit viel viel Sonne. Eigentlich perfekt. Es hat Spaß gemacht zu fahren. Noch ein paar Segler, die mit uns Kurs auf Hoorn hatten, sonst hatten wir das Wasser für uns. 14:00 Uhr festgemacht in Hoorn im Stadthafen direkt vor dem Turm ein Superplatz mit einem noch besserem Wetter. (Ich glaube ich habe noch einen Sonnenbrand bekommen J) Nach einem ausgiebigen Spaziergang haben wir noch unser Vorschiff genutzt, um die Sonne noch mal so richtig zu genießen. Mit einem Glas Wein in der Sonne zu sitzen und den vorbeilaufenden Leuten zu zuprosten hatte etwas. Auch dieser Abend wird mit einem guten Essen an Bord seinen Ausklang finden. Auch heute werden wir noch viel Spaß haben.

Montag 9:00 Uhr Hoorn. Wir sind auf dem Weg nach Muiden. Das Wetter ist gut, kaum Wind. Der aber von der falschen Seite im wahrsten Sinne des Wortes. Also ist kreuzen angesagt. Wir haben uns dafür entschieden Marken ausfallen zu lassen, um ausreichend Zeit in Muiden zu haben. Die Welle ist zwar nicht hoch, aber dafür unangenehm kurz. Also Kurs Lelystad. Ziemlich direkt in die Welle. So manche Gischt schafft es bis zum Fahrerstand. Kurz vor Lelystad, wo die Welle wieder klein wurde, dann Kurs direkt auf Pampus. Mit Welle im Rücken. Leider hat montags „Pampus“ (eine alte Festungsanlage) geschlossen, so dass wir dann direkt nach Muiden gefahren sind. Direkt in einem kleinen Hafen am Muider Schloss haben wir einen schönen Liegeplatz für die Nacht gefunden. Wir hatten wieder genug Zeit den Ort und das Schloss zu besichtigen. Der Eintritt zum Schloß mit 13,50 € ist zwar nicht ganz günstig, aber mit dem Wissen, dass das Geld für die Sanierung genutzt wird, macht es immer akzeptabel. Es gab auch eine Führung in englisch und niederländisch. Aber für weitere Sprachen gab es eine schriftliche Übersetzung mit Illustrationen. Den restlichen Teil des Schlosses, eine Rittertour und eine Turmtour macht man dann selber. In dem Ort lohnt sich der Pub Ome Ko für einen netten kleinen Besuch. Ein Bier und einmal Bitterballen ist der richtige Einsatz. J Noch ein bisschen einkaufen im Supermarkt und den Abend wieder auf dem Schiff ausklingen lassen. Unser Koch hat uns mal wieder verwöhnt. Richtige leckere Burger. Danach Entspannung pur.

Dienstag 9:15 Muiden. Der Himmel ist bedeckt, die Sicht aber gut. Erstes Ziel ist die alte Festungsanlage „Pampus“. Ab 10:00 Uhr so sie geöffnet haben. Tatsächlich wird es 10:45 Uhr bis alles vorbereitet ist. Somit haben wir erst mal Wartezeit. Der Besuch hat sich aber gelohnt. Es hat den Anschein, dass die Instandsetzung im vollen Gange ist. Viele Leute, die etwas gepflegt haben. Auch war scheinbar eine große Party zu Halloween in der Vorbereitung. Jedenfalls haben wir uns vorgenommen mit mehr Zeit nochmal wiederzukommen. Mittlerweile sind wir schon wieder auf dem Weg zu unserem heutigen Ziel Elburg. Auf den Ort freuen wir uns schon gewaltig. In den letzten Jahren war es immer wieder ein schöner Stopp. Kein wirklicher Passantenhafen, sondern mehr beruflich bzw. privat. Aber sehr gemütlich und die Altstadt mit der Stadtmauer und seinen netten kleinen Geschäften und Lokalen macht einfach nur Spaß. Mal wieder bin ich vor dem Juwelier mit den Globen stehen geblieben. Irgendwann kaufe ich mir noch einen. Nach den nötigsten Einkäufen sind wir wieder bei „T Olde Regthuys“ direkt im Stadtkern eingekehrt. Ein Bier und die Bitterballen waren unser. Der Abend auf dem Schiff war heute ruhig und gemütlich.

Mittwoch 8:50 Uhr. Wir sind wieder los. Heute geht es nach Blokzijl. Die Route über das Ketelmeer und Ijselmeer. Bei Urk ins Landesinnere und dann Richtung Marknesse. Bei Emmeloord noch eine kurze Pause vor der Brücke und dahinter eine Pause zum Einkaufen. Hier sind diverse Geschäfte direkt am Anleger. So dass man sich mit allem versorgen kann ohne es weit schleppen zu müssen. Nach der Marknessersluis kommt die Voorstersluis mit ihrem großen Hub. ca 6 m. Die schönere Richtung ist zwar von Blokzijl kommend, da man dann aus der Schleuse einen wunderbaren Blick in einen Wald bekommt. Wir haben noch einen kleinen Zwischenstopp in Vollenhove gemacht. Leider wurde gerade im schönsten Teil gebaut. Somit kommen wie noch mal wieder. Weiter nach Blokzijl in unseren Hafen. Das Wetter hat mal wieder mitgespielt. Fast den ganzen Tag über Sonne. Erst kurz vor Ankunft hat es sich wieder bezogen. Auch dieser Abend wird mit einem Bierchen in der Kneipe und einem Ausklingen an Bord abgeschlossen. Die Vorfreude auf den nächsten Tag wächst. Die Weerribben warten auf uns. Das Naturschutzgebiet mit seinen gepflegten Anwesen an den Grachten ist ein Muss.

Donnerstag 9:00 Uhr wir liegen vor der Schleuse und wollen nach Sneek. Wie schon geschrieben die Weerribben sind ein tolles Gebiet. Seit Jahren können wir uns nicht satt sehen. Beschreiben kann man es nicht. Man muss es selber erlebt haben. Das Wetter spielt auch mit. Es kommt mal wieder die Sonne durch und macht alles noch mal so freundlich. Wir ziehen durch ohne Pause, denn in Sneek steht Shopping und der Irish Pup auf dem Programm. Auch Käse für zu Hause muss noch her. Zum Abendbrot ist Raclette geplant. Dafür ist hier auch noch ein super Schlachter. Wir liegen wie immer direkt vor dem historischen Stadttor. Ansonsten wie immer. Gut Essen und Relaxen. Morgen zurück nach Woudsend und dann nach Hause. War mal wieder ein super Jahr auf einem sehr gutem Boot.

Ralf


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