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Reisebericht Familie Rudolph - Michelle 2016

Es war einer dieser grauen Herbsttage letztes Jahr, als mich meine Frau mit der Frage überraschte, was ich denn von einem Bootsurlaub halte: Führerscheinfrei, auf den Kanälen von Frankreich oder Holland. „Camping auf dem Wasser“, lass uns mal ausprobieren, wie uns das gefällt. Ein bißchen Stöbern im Internet um die verschiedenen Reviere zu vergleichen, dann stand unsere Wahl fest: Wir wollen Friesland ausprobieren und die Boote von Jachtcharter Klompmaker haben sofort begeistert, weil sie genau den Komfort bieten, der uns wichtig war:

Geräumiger Innenraum mit zwei großen Schlafkabinen, sehr gute und komplette Ausstattung inkl. Satellitenfernsehen und WiFi,  elektrischen Toiletten, getrennte Dusche, großer, komplett überdachter Fahrstand mit unabhängiger Heizung.

Eine unkomplizierte Anfrage über Internet und nach wenigen Tagen hatten wir unser „Traumschiff“ für eine Woche im Mai gechartert!

Am 30. April war es dann soweit:

Zur Übergabe kamen wir um 10:00  zu „Jachtcharter Klompmaker“ nach Woudsend. Bei einem gemütlichen Kaffee wurden in Ruhe alle weiteren Details besprochen und die geplante Route der kommenden Woche besprochen. Wir hatten uns für eine Empfehlung von Familie Klompmaker entschieden und näher ausgearbeitet, die uns unter anderem nach Bolsward, Sneek, Grou, Akkrum, und Echternerbrug brachte. Fahrtzeit pro Tag ca. 3-4 Stunden, also genug Zeit zum Anschauen, Shoppen oder einfach auf dem Deck relaxen und den Anderen beim Anlegen zusehen. Und - für Anfänger nicht uninteressant – keine Schleusen!

An diesem Tag haben wir dann eine 2-stündige Einweisung mit einem Skipper gemacht, die wir nur jedem ans Herz legen können, der tatsächlich zum ersten Mal „auf Fahrt“ geht. Nur zur Erinnerung: Die Michelle ist 13 m lang, 4 m breit und wiegt 16 Tonnen! Selbstverständlich darf das Boot ohne Bootsführerschein gefahren werden, das ergibt sich aus der Begrenzung der Höchstgeschwindigkeit auf ca. 8 Knoten, aber ein grundsätzliches Verständnis für Anlege-und Ablege Manöver, Auf stoppen  und wenden kann bestimmt nicht schaden und gibt einfach mehr Sicherheit!  

Warten auf den Skipper…

Danach Entspannung auf dem Kutterfest in Woudsend! Ein wunderschön restaurierter Kutter / Schlepper nach dem anderen!

Erster Stopp zur Übernachtung in Bolsward. Am späten Nachmittag waren wir noch alleine, aber am nächsten Morgen waren wir „eingeparkt“; da haben sich die Tipps vom Skipper in der Einweisung bezahlt gemacht!

 

  Das Rathaus von Bolsward

 Auf dem Sneeker Meer….

 Frühstücksgast in Sneek

Sneek ist ein Muss! Nicht nur die größte Stadt, sondern einfach auch sehenswert mit Optionen für jedes Interesse: Proviant fassen,  einfach „shoppen“, gut essen gehen oder (zu bestimmten Zeiten) als Skipper beweisen, dass man sein Boot manövrieren kann, denn manchmal herrscht durchaus dichter Verkehr.

 Nächster Stopp: Grou!

Abendstimmung in der Marina von Grou. Ein schönes Städtchen mit allem was man braucht. Der freundliche und total entspannte Hafenmeister hilft auch den ahnungslosen Jungskippern mit Rat und Tat beim (eigentlich ganz einfachen elektrischen) Absaugen des Schmutzwassertanks.

 …. Es gibt sie noch (Beweis Nr.1)!

 Es gibt sie noch (Beweis Nr 2)

Echtenerbrug: Eigentlich nicht viel zu sehen, wenn da nicht die bewegliche Brücke wäre, bei der ein Obulus für den Brückenwärter zu zahlen ist; dazu wird bei der Durchfahrt des Bootes vom Wärter ein an einer Angel hängender Holzschuh zum Boot „gereicht“. Die bei diesem Bezahlvorgang gezeigten Kunststücke von Wärter und mehr oder weniger zahlungswilliger Bootscrew führen zu voll bestzten Gasthäusern links und rechts der Brücke:

Zu beiden Seiten der Brücke gibt es gut ausgestattete Marinas, ein schönes Hotel und gute Restaurants: Also, gar keine schlechte Idee für den letzten Stopp bevor es morgen wieder zurück nach Woudsend geht:

Es ist vollbracht!

Boot abgegeben; alle Formalien der Rückgabe sind bei Klompmaker genauso entspannt und problemlos wie schon zu Beginn der Reise.

Einmal mehr bei sehr gutem Essen genießen wir friesländische Gastfreundschaft und denken über den nächsten Bootsurlaub nach! 

Unser Fazit nach einer Woche Bootsurlaub in Friesland:

Wir kommen wieder!

Alle Menschen, die wir getroffen haben waren freundlich, entspannt und vor allen Dingen hilfsbereit:

Allen voran Familie Klompmaker!

Bei  einem Anlegemanöver an einem der Anlegeplätze in der freien Natur – Marrekrite genannt – bekam ich das Boot nicht zum Stillstand (war mein Fehler), so dass meine Frau die Leinen nicht festmachen konnte.  Eine zufällig vorbei kommende Spaziergängerin hat uns sofort geholfen.

Alle Hafenmeister sind freundlich und hilfsbereit, egal um was es geht.

Das Revier „Friesland“ gibt noch viel mehr her!

Ausrüstung und Aufteilung der „Michelle“ sind ideal:

Für 2 Personen sowieso, jeder kann sein eigenes Schlafzimmer und Bad nutzen, aber auch für die Familie oder zwei  Paare

 

 

Familie Sonja + Horst Rudolph, Memmelsdorf, Deutschland

 

 


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